> > > Adieu, Courtage und Mietwucher: Die Mietpreisbremse kommt

Adieu, Courtage und Mietwucher: Die Mietpreisbremse kommt

Ein Graffiti für bezahlbare Mieten am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg (Foto vom 07.06.2013). Foto: Jens Kalaene/dpa

Von Neukölln bis in die Sternschanze: Vor allem hippe Großstadtviertel sind für Studenten und Azubis kaum noch bezahlbar. Jetzt bringt die schwarz-rote Koalition die versprochene Mietpreisbremse auf den Weg.
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Kostensprünge eindämmen soll. Bei einem Mieterwechsel soll die neue Miete künftig maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen dürfen. Wo das Gesetz greift, sollen die Länder für fünf Jahre festlegen können.
Schluss sein soll nach dem 40-seitigen Entwurf auch mit der Praxis, dass Neumieter quasi automatisch den Makler zahlen. Künftig soll gelten: „Wer bestellt, bezahlt.“ Vereinbarungen, mit denen Vermieter diese Kosten den Mietern aufladen, sind dann unzulässig.
Hauseigentümer und Union üben Kritik an dem Entwurf. In Kraft treten soll dieser voraussichtlich 2015.

Antje Schippmann (26) kommt aus Leipzig (spricht aber nicht so), trinkt gerne guten Whisky und hatte schon mal 18 Punkte bei Quizduell. Nach ersten Jobs in Berlin, Jerusalem und Halle gentrifiziert sie jetzt den Wedding und schreibt fürs Politik-Ressort. Weitere Artikel von Antje Schippmann
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